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Erasmus+: Partner aus Polen und der Türkei zu Gast in Dülken

Die deutsche Mobilität des Erasmus-Plus-Projektes „Recycle your future“ wurde soeben erfolgreich beendet. Teilnehmende Schulen waren das Anatolische Namık-Kemal-Gymnasium in Samsun an der türkischen Schwarzmeerküste, das polnische Władysław-Broniewski-Lyzeum in Köslin (Koszalin) und das Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken. Die internationalen Schülerinnen und Schüler erreichten den Niederrhein am Sonntag, dem 7. Dezember 2025. Viele deutsche und polnische Jugendliche konnten sich nach der Mobilität in Polen im September freudig wiedersehen. Auch die Schülerinnen und Schüler, die sich bisher noch nicht kannten, wurden herzlich empfangen.

Am Montag, dem 8. Dezember 2025, fand die offizielle Eröffnungsfeier mit Begrüßung durch Schulleiter Christian Mengen und Bürgermeister Christoph Hopp für die Stadt Viersen statt. Dabei wurde betont, dass der Austausch nicht nur eine kulturelle Begegnung ist, sondern auch ein gemeinsames Lernprojekt darstellt. Bürgermeister Hopp hob hervor, wie wichtig ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern ist. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch das Orchester unter der Leitung von Pierre Leibfried.

Wir legen großen Wert auf die Verbindung von Kultur und Nachhaltigkeit. Die deutsche Mobilität beschäftigte sich daher in besonderem Maße mit biologischer Landwirtschaft und ökologischem Bauen. Nachhaltigkeit am Clara-Schumann-Gymnasium und in der Stadt Viersen wurden ebenfalls in den Blick genommen. Das Programm umfasste weiterhin einen Besuch im nachhaltig errichteten Viersener Kreisarchiv am Ransberg sowie eine Führung über den ökologisch wirtschaftenden Bauernhof „Bolten“ und durch den Betrieb der Holzbaufirma Derix in Niederkrüchten-Dam. Das in Kooperation mit der RWTH Aachen stehende Start-Up Willowprint bot der Gruppe einen Einblick in holzbasierten 3D-Druck, während im Schokoladenmuseum Köln Nachhaltigkeit und ökologische Landwirtschaft im Mittepunkt standen. Ein Abstecher zu unseren niederländischen Nachbarn nach Roermond durfte bei einem europäischen Projekt nicht fehlen. 

Wir alle müssen lernen, wie wir aktiv zu einer besseren Zukunft beitragen können und welche Möglichkeiten uns bereits zur Verfügung stehen. Oder wie Schulleiter Christian Mengen es formulierte: Welche Welt hinterlassen wir den nächsten Generationen?

Haftungsausschluss: Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa und wird mit Mitteln der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationale Agentur können dafür verantwortlich gemacht werden.