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Waste FEW: Schwerpunkt Lebensmittel – Erasmus+ in Polen 2024

Ein harmonisches Wiedersehen in Lubartów

Der Montag startete um 9:30 Uhr an der polnischen Partnerschule, dem Fürst-Paweł-Karol-Sanguszko-Lyzeum in Lubartów, wo wir herzlich begrüßt und willkommen geheißen wurden. Nach dem Empfang ging es direkt weiter mit einem Rundgang durch die Schule, während dessen uns unsere Austauschschüler die Schule zeigten und uns Lehrern und anderen Schülern vorstellten. Hier erfuhren wir auch viel über den Alltag der Schüler. Eine Stunde später haben wir Interessantes über Lebensmittelverschwendung gelernt und danach unser Wissen in einem kleinen Quiz getestet. Pünktlich um 12:45 Uhr gab es dann ein Mittagessen, um uns mit unseren Austauschschülern auszutauschen und uns zu stärken. Daraufhin folgte ein Workshop über Umweltschutz und Lebensmittelverschwendung. Hier lernten wir auf spannende Weise, was Nachhaltigkeit in diesen Bereichen bedeuten kann. Zum Abschluss des ersten Tages nahmen wir an einer Stadttour durch Lubartów teil, bei der uns unsere Austauschschüler die Stadt zeigen konnten, und von dort aus durften wir den Rest des Tages mit Freizeit in Lubartów verbringen. 

Der Dienstag begann mit einem Treffen an der Schule, von wo wir zu einem Ausflug nach Lublin aufbrachen. Als wir um 10 Uhr dort ankamen, ging es weiter mit einem Workshop über die Herstellung von „Cebularz“, einem typischen Snack aus der traditionellen Küche, den man in der Region um Lublin gerne isst. Überschüssiges Essen haben wir später zu einem Foodsharing-Punkt gebracht. Hier konnten sich die Personen, die es wirklich brauchen, die Lebensmittel abholen. Von diesem Punkt ging es weiter mit einem Stadtrundgang durch die Altstadt von Lublin. Die Stadttouren haben unsere Austauschschüler selber geführt und konnten uns somit etwas persönlicher einen Einblick in Kultur und Geschichte der Stadt bieten. Der Dienstag endete mit einem Mittagessen im Restaurant Sielsko Anielsko und wurde somit sehr schön abgerundet. 

Der Mittwoch startete um 9 Uhr mit einem Ausflug zu einem ökologischen Bauernhof in der Nähe von Wisznice. Hier haben wir den Hof besichtigt und die Hofbesitzer haben uns gezeigt, wie es ist, einen solchen Hof zu führen. Wir haben hier vieles über nachhaltige Landwirtschaft gelernt. Nach einiger Zeit sind wir weitergefahren und haben Kraina Rumianku, das „Land der Kamille“, besucht. Hier ging es um 12:30 Uhr weiter mit einem Mittagessen, um uns für den Tag zu stärken. Eine halbe Stunde später lernten wir in einem Workshop, wie man ein traditionelles Brot in der Gegend zubereitet. Wir selber buken vor Ort Rogaliki, traditionelle polnische Hörnchen/Croissants.

Am nächsten Tag starteten wir mit einem Ausflug zu einem Ferienhof in der Nähe von Kazimierz Dolny. Hier durften wir uns etwas entspannen und die ländliche Umgebung und die Vorzüge eines nachhaltigen Tourismus in der Region genießen. Dann haben wir uns zusammen noch den Ferienhof angeschaut. Um 12 Uhr ging es zur Besichtigung von Kazimierz Dolny. Eine Führung durch die malerische Stadt Kazimierz Dolny ermöglichte es, die historische Architektur und die Kultur des Ortes an der Weichsel zu erkunden. Nach einer längeren Pause, in der wir etwas Zeit für uns hatten, endete der Tag mit einem feierlichen Abschiedsessen, bei dem die Erlebnisse der Woche noch einmal reflektiert wurden. 

Das bedeutete jedoch noch nicht den Abschied von unseren Austauschschülern. Am letzten Tag und somit am Freitag ging es schon um 6:00 Uhr weiter mit einem Treffen an der Schule und dem Ausflug nach Warschau. Auch wenn es eine weite Busfahrt war, haben uns unsere Austauschschüler hier noch begleitet, und die lange Busfahrt hat sich dann am Ende doch gar nicht so lange angefühlt. Als wir um 10 Uhr ankamen, ging es weiter mit einem Workshop in einer Lebensmittelbank in Warschau, um mehr über die Verteilung von Lebensmittelspenden an Bedürftige zu erfahren. Der Tag ging noch weiter, als wir um 12 Uhr unsere letzte Besichtigung hatten. Diese war eine Besichtigung der Altstadt von Warschau. Einen Einblick in die polnische Hauptstadt zu bekommen, war auch ein sehr interessanter Teil des Projekts. Unser Abschluss fand dann um 14 Uhr statt, als wir uns auf ein letztes gemeinsames Mittagessen trafen. Jetzt hieß es Abschied nehmen von unseren Austauschschülern. Nach einer sehr angenehmen und interessanten Woche, die wir mit ihnen in Polen erleben durften, war das für manche gar nicht so leicht. Wir haben tolle Menschen und eine wunderbare Kultur kennengelernt, während wir sehr viel über die interessanten eben genannten Themen gelernt haben. 

Maximilian Krüger (Q1)