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Start des Projektes „TuWaS!“

Beim Unterrichtsbesuch sahen sie unter anderem Jonas und Constantin über die Schulter (v.l.): Gabriele Götze (IHK), IHK-Geschäftsführerin Daniela Perner, Julia Caspers (Leonhard Moos & Butzen GmbH) sowie Schulleiter Christian Mengen.

Das „TuWaS!“-Projekt soll Kinder und Jugendliche frühzeitig für MINT-Fächer begeistern – IHK und regionale Förderer unterstützen dabei. Erstmals ist das Clara-Schumann-Gymnasium Dülken dabei.

Anlässlich des Starts des Projektes „TuWas!“ am Clara besuchten uns Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein sowie unseres Förderers, der Leonhard Moos & Butzen GmbH. 

Welcher Zusammenhang besteht zwischen elektrischem Strom und Magnetismus? Welche Eigenschaften haben Magnete, und wie funktioniert ein Kompass? Unsere Schüler*innen untersuchen diese Fragen anhand eines selbst gebauten Elektromagneten. Bei den Fünft- und Sechstklässler*innen steht ab sofort das Thema „Magnete und Motoren“ auf dem Stundenplan im TuWas!-Projektkurs. Das Ziel: Durch selbstständiges Forschen und Experimentieren soll Begeisterung für den MINT-Unterricht geweckt und gefördert werden. 

Unterstützung erhalten wir dabei von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, sowie der in Dülken ansässigen Leonhard Moos & Butzen GmbH. Das Dülkener Unternehmen fördert unsere Schule seit Beginn dieses Schuljahres und ermöglicht uns somit die Umsetzung des Projekts im Unterricht. „Wir freuen uns, mit unserer Förderung die praxisnahen Experimente der TuWaS!-Einheiten zu ermöglichen. Die Schüler*innen erhalten so auf spielerische Art und Weise einen ersten Zugang zum wissenschaftlichen Arbeiten und eine berufliche Orientierung“, sagt Julia Caspers von der Leonhard Moos & Butzen GmbH. „Es ist schön zu sehen, wie engagiert die Kinder bei der Sache sind. Sie experimentieren eigenständig in Kleingruppen und üben damit Teamarbeit, lernen zu dokumentieren, zu diskutieren und Probleme zu lösen.“

„Unsere Schüler*innen haben dieses Projekt begeistert angenommen“, sagt Schulleiter Christian Mengen. „Das zur Verfügung gestellte Material ist wunderbar vorbereitet, durchdacht und ausgearbeitet und bietet die Möglichkeit, sich einem Thema experimentell in Kleinstgruppen zu nähern.“

Dass Schulen neue Projekte etablieren, begrüßt auch IHK-Geschäftsführerin Daniela Perner. „Es liegt uns sehr am Herzen, Schüler*innen möglichst früh für die MINT-Fächer zu begeistern, Teamfähigkeit und Sprachbildung zu fördern und sie spielerisch mit methodischen Arbeitsweisen vertraut zu machen“, so Perner. „Kinder und Jugendliche, die bereits früh Interesse für diese MINT-Themen entwickeln, sind später offener für technisch geprägte Ausbildungsberufe oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.“

Die Bildungsinitiative „TuWaS! Rheinland“ setzt sich für forschendes Lernen in den naturwissenschaftlichen Fächern ein. „Grund- und weiterführende Schulen erhalten zu zwölf naturwissenschaftlich-technischen Themen erprobtes Experimentier- und Lehrmaterial“, erklärt Layal Paczynski, Projektkoordinatorin von „TuWaS! Rheinland“. Die Materialien sind an die Rahmenlehrpläne angepasst. Lehrkräfte werden in Fortbildungen geschult für die Experimentiereinheiten. Gemeinsam mit engagierten Unternehmen und Förderern aus der Region ermöglichen die IHKs Köln, Bonn/Rhein-Sieg und Mittlerer Niederrhein aktuell rund 170 Schulen die Teilnahme am Projekt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein für die Unterstützung, sowie natürlich ganz besonders bei unserem Förderer, der Leonhard Moos & Butzen GmbH!

 


Text und Fotos: Kerstin Burmester