Die Viersener weiterführenden Schulen veranstalten jedes Jahr eine Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag. Dieser fand am Dienstag, den 28.01.2026, in der Aula am Clara statt. Teilgenommen haben die Anselm-von-Grün-Hauptschule, die Janusz-Korcak-Realschule Süchteln, die Realschule an der Josefskirche Viersen, das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium Viersen, das Albertus-Magnus-Gymnasium und das Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken. Zur Teilnahme eingeladen war auch die Lebenshilfe Kreis Viersen.
Alle Schülergruppen, die sich an diesem Gedenktag beteiligt haben, berichteten von Projekten zum Thema Holocaust, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. So wurden Lebensgeschichten jüdischer MitbürgerInnen aus Dülken erzählt, oder aber von Besuchen in Gedenkstetten europaweit berichtet. So besuchten Schülergruppen Konzentrationslager in den Niederlanden und in Polen. Eine Gruppe präsentierte auch einen Podcast, der SchülerInnen über die Vernichtung der Juden im Dritten Reich informiert.
Die Vorträge waren eindrücklich und teilweise erschütternd, sie erzählen von persönlichen Schicksalen und von einem großen Leid. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Orchester des Clara gestaltet, es kamen Musikstücke aus der jüdischen Kultur zur Aufführung.
Alle waren einig in der Lehre aus den Verbrechen: Ausgrenzung, Diskriminierung und sogar Vernichtung von Menschen aufgrund von Religion oder anderen Gründen darf in Deutschland sich nie wieder ereignen. Es gilt, politischen Stimmen, die Hass und Ausgrenzung propagieren, mutig und aktiv entgegenzutreten.




