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Erasmus+: Green Skills und Begegnungen in Samsun

Mit „Recycle your future“ in der Türkei

Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts „Recycle Your Future“ hatten wir die Möglichkeit, vom 13. bis 17. April 2026 an einer Mobilität in Samsun, Türkei, teilzunehmen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ländern beschäftigten wir uns mit den Themen Nachhaltigkeit, Recycling und vertikales Gärtnern. Gleichzeitig konnten wir die türkische Kultur kennenlernen und viele neue Erfahrungen sammeln.

Schon am ersten Tag wurden wir herzlich von unseren Gastgebern empfangen. Nach der offiziellen Begrüßung besichtigten wir das neu eröffnete vertikale Gewächshaus, das aus recycelten Materialien gebaut wurde. Es war spannend zu sehen, wie aus vermeintlichem Abfall etwas so Nützliches entstehen kann. Bei verschiedenen Kennenlernspielen kamen wir schnell mit den anderen Teilnehmenden ins Gespräch und knüpften erste internationale Freundschaften.

Besonders interessant war für uns der Besuch der Landwirtschaftlichen Fakultät der Ondokuz-Mayıs-Universität. Dort lernten wir, wie vertikale Gärten funktionieren und welche Vorteile sie für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion bieten. Durch praktische Übungen konnten wir selbst erleben, wie Pflanzen gepflegt und ressourcenschonend angebaut werden.

Im Laufe der Woche besuchten wir außerdem einen Bauernmarkt, eine Produktionsstätte für Bio-Produkte sowie eine Bio-Erdbeerfarm. Dabei erhielten wir spannende Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft und Vermarktung. Auch die Ausflüge in die Natur und die Besuche kultureller Sehenswürdigkeiten wie des Samsun Museums, der Amazon Village und der historischen Stadt Amasya machten die Woche abwechslungsreich und unvergesslich.

Neben dem offiziellen Programm blieb auch Zeit, die türkische Kultur im Alltag kennenzulernen. Besonders in Erinnerung bleiben wird uns, wie oft wir gemeinsam einen traditionellen türkischen Çay getrunken haben. Ob in kleinen Cafés, während der Programmpausen oder bei Gesprächen mit unseren Gastgebern – der Tee gehörte einfach dazu und wurde für uns schnell zu einem festen Bestandteil der Woche. Auch die Besuche in der Shopping Mall waren für viele von uns ein Highlight. Dort konnten wir die Freizeit gemeinsam verbringen, die Geschäfte erkunden, lokale Spezialitäten probieren und uns noch besser kennenlernen.

Für uns als Schülerinnen und Schüler war diese Mobilität weit mehr als nur eine Projektwoche. Wir konnten unser Wissen über Nachhaltigkeit erweitern, neue Perspektiven gewinnen und erleben, wie Menschen aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam an den gleichen Herausforderungen arbeiten. Gleichzeitig haben wir unsere Englischkenntnisse verbessert, viele neue Freundschaften geschlossen und wertvolle Erinnerungen gesammelt.

Die Woche in der Türkei hat uns gezeigt, dass europäische Zusammenarbeit nicht nur in Projekten stattfindet, sondern vor allem durch persönliche Begegnungen lebt. Wir sind dankbar für die herzliche Gastfreundschaft unserer türkischen Partner und werden diese besondere Erfahrung noch lange in Erinnerung behalten.

Jasper Thelen (EF)

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