Wildblumen statt Rasenfläche

Die große Rasenfläche vor dem Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken wird zu einer Wildblumenwiese. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Garten-Arbeitsgemeinschaft hat Bürgermeisterin Sabine Anemüller denStartschuss für die rund 350 Quadratmeter umfassende Anlage gegeben. Die Bürgermeisterin sagte: „Wildblumenwiesen sind ein ökologisches Paradies für Bienen, Schmetterlinge und zahlreiche andere Insekten.“

Als „willkommener Nebeneffekt“ entstehe zudem ein wunderschöner Schmuck für unsere Stadt. Sie freue sich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler des Clara-Schumann-Gymnasiums mit ihrem Engagement dieses Vorhaben unterstützen.

Am städtischen Clara Schumann-Gymnasium gibt es neben der Garten-Arbeitsgemeinschaft eine Imker-Arbeitsgemeinschaft. Diese hegt und pflegt ein eigenes Bienenvolk. Die Wildblumenwiese vor dem Schulgelände an der Brandenburger Straße passt ideal zu diesen Aktivitäten. Einen wichtigen Beitrag zu der Aktion leistete der Bio-Lebensmittel-Produzent Allos Hof-Manufaktur.

Geschäftsführer Ralf Hoppe sagte, sein Unternehmen bezahle aus dem Programm „Biene sucht Blüte“ einen Großteil des Saatgutes. Das gelte nicht nur für die Fläche vor dem Clara-Schumann-Gymnasium. Allos sei Sponsor für Saatgut, das in diesem Frühjahr in allen Viersener Stadtteilen auf insgesamt rund 25.000 Quadratmetern ausgebracht werde. Die hier entstehenden mehrjährigen Wildblumenwiesen sind Teil des Projektes „Zukunft Stadtgrün“.

Die Stadt Viersen möchte einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Dabei geht es nicht nur darum, Insekten einen Lebensraum zu bieten. Artenreiche Lebensräume sind zudem im Vergleich zu monotonen Flächen unempfindlicher für Schädlinge, Krankheiten und die Folgen des Klimawandels.

Text und Foto: Pressestelle Stadt Viersen