Kultur-Fahrt nach Dresden für die 9. Klassen

Die 1. Kulturfahrt nach Dresden war ein voller Erfolg.

Angestoßen durch die Begeisterung über den Opernbesuch der Semperoper vor Weihnachten, äußerten einige Schüler spontan die Idee einer Reise nach Dresden.

Die Schüler genossen ein umfassendes Kulturprogramm, die Semperoper stand gleich zweimal auf dem Programm. In einer Abendvorstellung erlebten wir die Balletaufführung „Giselle“, nachdem wir zuvor in einer exklusiven Führung über die Geschichte, Architektur und Nutzung der Oper informiert worden waren.

Immer begleitet von der Geschichte Sachsens, mit der schließlich auch Clara Schumann verbunden ist, besuchten die Schüler die Schlösser Moritzburg, Pillnitz sowie das Residenzschloss und den Zwinger mit seiner Gemäldegalerie.

Bei der Besichtigung der Altstadt, insbesondere der Frauenkirche, setzten sich die Schüler intensiv mit der Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau bis zum heutigen Tag auseinander.

Aber auch der MINT-Bereich kam nicht zu kurz. Immer wieder wurde deutlich, wie relevant in allen Bereichen physikalische Gesetze der Akustik, Mechanik, Statik und Optik sind. Bei der Fahrt über die Elbe mit einem historischen Dampfschiff hatten die Schüler Gelegenheit, den Maschinenraum in Aktion zu erleben.

Ein Highlight war auch der Besuch des einzigartigen Hygienemuseums, dass die Schüler zur eigenen Auseinandersetzung mit Phänomenen aus allen Naturwissenschaften herausforderte und vollkommen begeisterte. So sahen wir tatsächlich enttäuschte Gesichter, als abends wegen der Schließung zum Verlassen des Museums aufgefordert wurde.

Einige Schüler bekundeten auf der Reise bereits, Dresden unbedingt wieder besuchen zu wollen. Die allgemein positive Rückmeldung bestätigte uns in dem Gedanken, dieses Erlebnis auch weiteren Generationen von Schülern zu ermöglichen und die Dresden-Fahrt als MINT- und Kulturfahrt fest in der Jahrgangsstufe 9 zu etablieren.

Fotos ganz oben und ganz unten: Leo Brachmann, Fotos mitte: Gunter Fischer

Text: Verena Hermans und Marion Bleyer-Heck